„8 und Fertig, los!“ – das ist nicht nur ein Wortspiel. Es ist ein innerer Prozess.
Es beginnt mit Acht: mit Achtung vor dir selbst. Vor deiner Geschichte. Vor dem Moment, in dem du
spürst:
Jetzt ist es Zeit, gut hinzuschauen.
Und wenn du Acht gegeben hast – auf dich, auf das, was war und ist – dann kommt irgendwann der Punkt, an dem du fertig bist. Nicht im Sinne von „erschöpft“, sondern im Sinne von bereit.
Dann kommt der Augenblick, in dem es einfach heißt:
Los.
Nicht perfekt. Vielleicht zögerlich. Aber echt.
Und genau darin liegt die Kraft:
Nicht alles wissen zu müssen. Sondern zu spüren:
Ich achte mich – und das genügt, um zu gehen.
Alles begann, als ich als Referendarin an einer Grundschule arbeitete. Eine Kollegin drückte mir damals das Buch „Brain Gym für Kinder“ von Paul Dennison in die Hand. Ich war sofort fasziniert, probierte ein wenig daraus aus – und legte es dann erst einmal wieder zur Seite.
Schon nach kurzer Zeit im Schuldienst merkte ich zunehmend, wie überfordernd das System für mich und viele Kinder war und erinnerte mich an dieses Buch. Ich suchte nach einem Weg, mir selbst und den Kindern in diesem Spannungsfeld von Lernen und Leben eine wirkliche Unterstützung zu sein.
Ich besuchte meinen ersten Brain Gym(r)-Kurs – und dieser Schritt sollte tatsächlich alles verändern. Ich begann nachzudenken, ob Schule überhaupt der Ort war, an dem ich das leben konnte, was mir wirklich wichtig war.
Ich verließ die Schule, absolvierte eine Umschulung zur Ergotherapeutin und eine dreijährige Ausbildung zur Begleitenden Kinesiologin am Institut für kinesiologische Lernförderung in Damme. Wie es weiterging kannst du hier: Über mich lesen.
📌 Infobox: Was ist eine Lemniskate?
Die Lemniskate (∞) ist ein mathematisches Zeichen für Unendlichkeit – und in ihrer Form die sogenannte liegende Acht.
In der Bewegungslehre steht sie für Balance, Verbindung, Rhythmus und das Zusammenspiel von Gegensätzen.
Jede Lemniskate ist individuell – ein gezeichneter Ausdruck deiner inneren Welt.
Die Art, wie ein Mensch "seine Acht" zeichnet, verrät oft mehr, als man denkt:
Und das Interessante: Durch einige gezielte Bewegungsübungen, wie die Brain Gym (r) Übungen, kann sich das Aussehen "meiner Acht" verändern.
Die liegende Acht ist das Symbol für Unendlichkeit.
Unendlich viele Möglichkeiten, mit dem Leben umzugehen. Unendlich viele Sichtweisen.
Und ja – dadurch entstehen auch Konflikte. Aber wenn man im Fluss bleibt, im Flow, dann kann sich alles wieder ins Gleichgewicht bewegen.
Manchmal verliere ich den Halt. Aber ich weiß: Ich kann immer wieder einsteigen. Ganz egal, wo. Ganz egal, wie.
8 und Fertig, Los!
Die Acht ist für mich nicht nur eine Bewegung. Sie ist Trost. Erinnerung. Erlaubnis.
Ein leises: "Du kannst jederzeit neu starten."
Ob im Job, im Alltag, im Innenleben: Alles kommt in Wellen. Und irgendwo dazwischen wartet der Moment, in dem du sagen kannst: Jetzt! Los!
"Irgendwo musst du anfangen – und dann geht es los.“
– aus meinem Tagebuch
Freu dich auf: